die gattung hemerocallis zählt zur familie der tagliliengewächse (hemerocallidaceae) und beinhaltet ca. 18 arten. im handel sind meist sorten (zuchtformen), mit weissen, gelben, rosa, roten oder lila blüten zu erhalten.

hemerocallis fulva wird manchmal als gelbrote/braunrote taglilie bezeichnet und stammt ursprünglich aus ostasien (u. a. china). die beliebte staude kann über einen meter hoch werden. ihre in verschiedenen orangetönen gefärbten blüten zeigt sie von juni bis august.
taglilie (hemerocallis fulva) pflege
die taglilie eignet sich für sonnige bis halbschattige standorte. da sie sich dank ihrer rhizome (“unterirdische ausläufer”) schnell ausbreiten kann, sollte man ihr genügend platz zur verfügung stellen.
an den boden stellt sie keine besonderen ansprüche. er sollte gleichmäßig feucht aber nicht nass sein und kann etwas sand enthalten. um den humusanteil zu erhöhen, kann man beim pflanzen etwas blumenerde einarbeiten.
täglich gegossen wird hemerocallis fulva bei uns, wenn die temperaturen über 25 grad liegen. wie alle unsere pflanzen erhält sie als dünger teichwasser.
werden ihre blätter zu lang, dann kann man sie nach der blüte komplett zurückschneiden. das ist zwar nicht optimal, sie schiebt anschliessend aber neue, kleinere blätter nach.
die taglilie ist winterhart und benötigt keinen schutz während dieser zeit.
man kann sie übrigens auch ganzjährig im kübel im garten kultivieren. dann muss man sie allerdings auch bei niedrigeren temperaturen täglich gießen.





die taglilie vermehren
die taglilie lässt sich am einfachsten durch teilung vermehren. das macht man am besten im frühjahr, mit dem beginnenden austrieb. dann kann man erkennen, wo man den spaten ansetzen muss.

kleinbleibende, unbekannte art/sorte, die ich in einem blumenkübel auf teneriffa entdeckt habe. es könnte sich dabei um die kleine taglilie (hemerocallis minor) handeln.
