die wilde malve (malva sylvestris) kann mit einigen trivialnamen aufwarten, sie ist u. a. als käsepappel, ross- oder möhrenmalve bekannt. von der attraktiven wildstaude sind verschiedene zuchtformen, mit lila, rosa und mehrfarbigen blüten zu erhalten. die zeigt sie vom frühsommer bis in den herbst. sie kann, wenn die bedingungen stimmen, über einen meter hoch werden.

malva sylvestris werden heilende wirkungen, z. b. bei atemwegs- oder magen-darm-erkrankungen nachgesagt.
wilde malve (malva sylvestris) pflege
- standort: sonnig
- boden: mäßig feucht, etwas sand, steingarten, trockenbeet
- vermehrung: samen
- winterhart: ja
die wilde malve bevorzugt einen voll- bis teilsonnigen standort.
mit einem mäßigen feuchten, “normalen” gartenboden kommt sie gut zurecht. diesen kann man, muss man aber nicht, mit etwas sand oder feinem kies auflockern. sie eignet sich für das trockenbeet und den steingarten.
die erste zeit nach dem setzen hält man die erde gleichmäßig feucht. etablierte pflanzen kommen mit kurzen trockenperioden zurecht. gegossen wird sie bei uns, wenn die temperaturen über 25 grad liegen. dann aber nur jeden zweiten oder dritten tag.
der nährstoffbedarf der wilden malve ist nicht sonderlich hoch. während des sommers erhält sie gelegentlich mal eine kanne teichwasser. im herbst/frühjahr kann man den boden rund um die pflanze mit einer dünnen schicht komposterde bedecken.
die vermehrung von malva sylvestris kann durch samen erfolgen. wer nicht möchte, dass sich die pflanze selbst aussät, sollte verblühtes regelmäßig entfernen.
die wilde malve ist winterhart und muss während dieser zeit nicht abgedeckt werden. zurückschneiden kann man im herbst, wenn ihre triebe erfroren sind.


