allium ramosum (chinesischer lauch)

allium ramosum (syn. allium odorum) wird umgangssprachlich als chinesischer lauch, duftlauch oder silberlauch bezeichnet. sein natürliches verbreitungsgebiet erstreckt sich von zentralasien bis nach ostsibirien. im aussehen und geschmack ähnelt er allium tuberosum.

der chinesische lauch ist als gewürzkraut manchmal im aisaladen zu finden.

chinesischer lauch

chinesischer lauch (allium ramosum) im garten

  1. standort: voll- bis teilsonnig
  2. boden: mäßig feucht, mineralische anteile, humus
  3. vermehrung: samen, teilen
  4. winterhart: ja

allium ramosum eignet sich für voll- bis teilsonnige standorte. an den boden stellt er keine besonderen ansprüche. er kann etwas humus, aber auch mineralische anteile, wie sand oder feinen kies enthalten. die ersten wochen nach dem setzen, bis die pflanzen gut angwachsen sind, sollte man regelmäßig gießen.

zur düngung verabreichen wir gelegentlich mal eine kanne teichwasser.

der chinesische lauch ist winterhart und muss während dieser zeit nicht abgedeckt werden.

allium ramosum (chinesischer lauch) aus samen anziehen


die samen von allium ramosum sind ungefähr 3-4 millimeter lang.

die aussaat der samen kann entweder direkt ins beet erfolgen, oder man zieht sie im haus vor. allium ramosum ist ein kaltkeimer, aus diesem grund habe ich den anzuchttopf im kühlschrank platziert. als substrat kam handelsübliche kakteenerde zum einsatz. damit wurden die samen zu ca. einem halben millimeter bedeckt. sie müssen vor dem ausbringen nicht eingeweicht werden.

allium ramosum

die erde hält man gleichmäßig feucht, aber nicht nass. die ersten keime zeigten sich nach ungefähr zehn tagen. wenn so gut wie alle samen aufgegangen sind, stellt man den topf an ein helles plätzchen, ohne direkte mittagssonne, bei temperaturen zwischen 15 und 20 grad.

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