Pisum sativum

Erbse

der anbau von erbsen (pisum sativum) im garten ist nicht schwierig. aufgrund ihrer zart gemusterten blätter macht diese alte kulturpflanze auch optisch was her, nicht erst wenn sie beginnt zu blühen.

aussaat

erbsen dürfen erst gesät werden, wenn nicht mehr mit frost zu rechnen ist. vor der aussaat wird die oberfläche des bodens mit einer harke gelockert.

die saattiefe beträgt ca. ein bis zwei zentimeter. sehr gut funktioniert es, wenn man zwei samen mit einem abstand von einem zentimeter ausbringt und bis zu den nächsten pflanzen dann ca. zehn zentimeter platz lässt. die reihen können ebenfalls in einem abstand von zehn zentimetern gezogen werden.

um gerade reihen zu erhalten, kann man einen besenstiel verwenden, den man in die erde drückt.

nach der aussaat wird dann gut angegossen. die keimzeit beträgt zwischen zwei und sieben tagen.

standort

erbsen gedeihen am besten an einem vollsonnigen standort.

boden/erde

an den gartenboden stellen sie keine besonderen ansprüche, er sollte gut wasserdurchlässig sein und etwas humus enthalten. auch mit einem kleinen sandanteil kommen sie zurecht.

gießen

gegossen wird in abhängigkeit zur temperatur. ideal ist es, wenn man den boden gleichmäßig feucht hält. da die erde an einem sonnigen standort sehr schnell austrocknet, muss bei temperaturen ab 25 grad täglich gegossen werden.

damit der boden die feuchtigkeit länger hält, kann man ihn mit rasenschnitt abdecken.

düngen

ich verzichte auf den einsatz von künstdünger. die erbsen erhalten bei mir ab und an eine giesskanne voll teichwasser. nach der ernte wird der rasenschnitt in der erde eingearbeitet.

im gegensatz zu vielen anderen hülsenfrüchten, können erbsen auch roh gegessen werden. nicht nur gesund, sondern auch lecker sind übrigens erbsensprossen.

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